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Das Hauptmenü des Integrita: Parameter wählt man mit Drehen des griffigen Reglers auf der Front, ausgewählt wird mit Drücken.

Sicher, wenn man in den nächstbesten Elektronikmarkt geht, dann bekommt man dort auch für einen kleinen bis mittleren dreistelligen Euro-Betrag einen Mediaserver mit allen wichtigen Funktionen – so wie man dort auch für 79 Euro einen CD-Spieler kaufen kann, mit dem man als audiophiler Genießer keine Musik hören möchte. Ähnlich verhält es sich mit diesen eher für den kleinen Hobbyisten gedachten Servern. Schaut man hingegen den Integrita nur an, erweckt er bereits Vertrauen, weil er so verarbeitet ist, wie man das von einer High-End-Audio-Komponente erwartet – mit dicker Alufront, einem robust wirkenden Drehregler und einem massigen, minimalistischen, zeitlosen Design. Das Matrixdisplay bietet ansehnlichen Kontrast und lässt sich auf Wunsch abschalten. Die Rückseite zeigt ebenfalls wenig von der Computertechnik unter der Haube, hier gibt es lediglich eine große Netzbuchse, einen schnellen Gigabit-Netzwerkanschluss, eine eSATA-Schnittstelle für externe Laufwerke und einen rasend schnellen USB-3.0-Anschluss für schnell mal einzusteckende Speicherriegel oder Karten-Leser für die Speicher der Kamera oder einer externen Festplatte.

Ein Integrita-Server …

... wird mehr oder weniger einsatzbereit geliefert. Großartige Informatikkenntnisse benötigt man beruhigenderweise nicht. Ins Rack stellen, Strom- und Netzwerkkabel anstöpseln, Hauptschalter auf der Rückseite einschalten und schon steht der Certon-Datenspeicher bereit. Jetzt noch die Taste unterhalb des Displays drücken und los geht's. Das Verblüffende: Man hört fast nichts. Das verwundert, wenn man weiß, dass im Inneren ein wahrer Sturm an Rechen- und Festplattenkapazität tobt. Im Testgerät arbeiten neben der potenten Server-Elektronik immerhin fünf Hochgeschwindigkeitsfestplatten mit Spezifikationen für Profi-Videoschnittplätze, die gleichzeitig in Fahrt kommen.

Das durch geschickte Dämpfung und Dämmung kaum hörbare Arbeitsgeräusch ist leiser als manch ein CD-Spieler, leiser als praktisch alle Laptops. Ab etwa einem Meter Entfernung hörten die Tester praktisch nichts mehr, dabei besitzt das akustisch optimierte Testkino mit um die 40 Dezibel einen für Wohnräume ungewöhnlich niedrigen Grundpegel. Das hatte nun wirklich nichts mehr mit den kleinen Servern aus dem Elektronikmarkt zu tun, denn die pfeifen in der Regel wie ein asthmatischer Turbolader, von Dämmung also keine Spur. Und in der Regel arbeiten sie mit kleinen, hochdrehenden Kühlgebläsen. Certons Integrita kommt vollständig mit passiver Kühlung aus, ganz ohne bewegte Teile. Trotzdem gelang es den Testern selbst unter Vollast nicht, die Festplatten über 45 Grad zu erhitzen.

Steckt man ein Medium in den USB-3.0-Anschluss oder die eSATA-Schnittstelle, etwa eine externe Festplatte oder einen Kartenleser, dann bindet man die Daten dieses Mediums in das Angebot des Servers nahtlos ein oder kopiert die Daten auf den Server.
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