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Sumiko ist bekannt für feine Tonabnehmer. Die Spezialisten für winzige Magneten und Spulen beschäftigen sich aber aktuell auch mit dem exakten Gegenteil, nämlich dem Bau aktiver Subwoofer. Als Partner hat das zur Fine Sounds Group gehörende Unternehmen den italienischen Lautsprecher-Spezialisten Sonus Faber gewählt, schließlich besitzt das in Vicenza beheimatete Unternehmen mehr als genug Know-how, wenn es um Lautsprecher, Frequenzweichen und Chassis geht. Daher trägt die neue Marke auch den Untertitel »Musical Subculture by Sonus Faber«. Mit den Tonabnehmern haben die Basserzeuger also nur den Familiennamen gemein.

i-fidelity.net bestellte sich für den Test das mittlere der aus drei Modellen bestehenden Debut-Serie. Es hört auf den Namen S.5 und besteht aus einem Würfel von rund dreißig Zentimeter Kantenlänge. Das Testmuster ist Hochglanz Schwarz lackiert und ruht auf auffälligen, fast säulenartigen silbernen Füßen. Wahlweise ist das Gehäuse auch in glänzendem Weiß zu ordern. Die wuchtigen Füße sind nicht nur dem Design geschuldet, sie werden schlicht benötigt wegen der weiten Auslenkungen und der akustischen Ankopplung des 21 Zentimeter durchmessenden Tieftöners, der in der Unterseite für die Schallwandlung im Basskeller zuständig ist. Rückseitig sitzt, so ist es bei Subwoofern Tradition, die Elektronik auf und hinter einer großen, schwarzen Metallplatte. Die Oberseite ziert eine Metallplakette mit eingraviertem Firmenlogo und Typenbezeichnung. Der S.5 ist sehr edel verarbeitet, die Proportionen sind gekonnt gewählt, so dass sich der Würfel mit seinem ebenso eleganten wie kompakten Äußeren stilvoll ins Wohnambiente einfügt.

Dreht man den S.5 auf den Rücken, erblickt man das Bass-Chassis. Es besitzt eine auffällig große Staubkalotte mit dem neu gestalteten Firmenlogo, die Membran selbst besteht aus einem steifen Gewebe. Die dicke Sicke gestattet der Membran eine Auslenkung von mehreren Zentimetern. Diesen Membranhub ermöglicht eine traditionelle Class-A/B-Endstufe: Sie treibt die Schwingspule an, deren 150 Watt Dauerleistung und rund ein viertel Kilowatt Reserveleistung sowohl Musik- als auch Heimkino-Freunden ausreichen dürfte.

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