• Marantz M-CR603 Test
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  • Laborbericht Test Marantz 603
  • Marantz M-CR603 Melody Media
Die Fernbedienung lässt sich trotz vielfältiger Funktionen bereits nach kurzer Zeit gut steuern.

Das Anschlussfeld auf der Rückseite liegt tief unter den Deckel zurückversetzt, was hilft, die Kabel zu verstecken und das klare Design nicht zu stören. Zwei Paar Lautsprecher finden hier mit ordentlichen Schraubklemmen Kontakt. Für Bi-Wiring lassen sich die Klemmen im Menü entsprechend zusammenschalten – oder man kann für einen zweiten Raum ein Extrapärchen Schallwandler anklemmen. Eine Cinchbuchse liefert ein Summensignal mundgerecht für einen Subwoofer.

Aller guten Dinge sind?

Drei Antennenanschlüsse verraten Tuner für Mittelwelle, UKW und digitales DAB+. Einfache Wurfantennen für die drei Empfänger werden mitgeliefert. Ein optischer Digitalanschluss nimmt beispielsweise die Signale eines Sat-Receivers oder Blu-ray Players in Stereo mit bis zu 96 Kilohertz Samplingrate auf. Der MX-Port dient aktuell zur Kontaktaufnahme für den Bluetooth-Audio-Empfänger RX101 (99 Euro), der per A2DP-Format drahtlose Musik vom Telefon, Tablet oder Computer empfängt – und zwar unabhängig vom Betriebssystem. Er ist damit offen von Apple iOS über Android bis zu Windows.

Die Fernbedienung verfügt über eine Metalloberfläche, was sie sehr wertig erscheinen lässt. Die Tastengruppen wirken logisch und meiden Doppelbelegungen. Wer das Melody Media per iPad, iPod oder iPhone steuern möchte, für den gibt es eine kostenlose App von Marantz im App-Store. Die erlaubt neben der übersichtlichen Navigation auch die Anzeige von Album-Covern. Auch das Frontdisplay am Gerät zeigt Grafiken, allerdings nur simple Icons und keine Covers oder Senderlogos. Leider spricht es nur Englisch, macht sich aber gut verständlich. Die aktuelle Auswahl, der eingestellte Sender oder der spielende Titel stehen riesig groß in der Anzeige, was auch aus mehreren Metern Entfernung vom Sofa aus gut lesbar ist. Zur Inbetriebnahme meldete sich das Menü mit der Nachricht, dass eine neue Firmware verfügbar ist.

Die Inbetriebnahme ging, wie heute üblich, quasi vollautomatisch und problemlos vonstatten, dauerte allerdings eine gute Dreiviertelstunde. Mit frischer Betriebssoftware neu gestartet, meldete das Menü, man könne nun kostenlos Apples drahtlose Musikübertragung AirPlay nachrüsten. Auch dies wollten die Tester natürlich ausprobieren. Dazu muss man die Daten seines Melody Media per Computer auf der Marantz-Homepage im Bereich AirPlay eintragen und eine Freischaltung beantragen. Hat man das ohne Tipphehler erledigt, zeigt das Melody Media beim nächsten Start an, dass man nun das AirPlay-Upgrade aufspielen dürfe. Das dauert abermals eine Viertelstunde, geht aber ebenfalls vollautomatisch. Einer weiteren Bedienung bedarf dieses Feature anschließend nicht mehr. Spielt man aber nun Musik auf einem Apple-Gerät, kann man diese mit einem Fingertipp auf das Melody Media umleiten und sie auf den großen Lautsprechern genießen. Das funktionierte im Test problemlos und klang ganz hervorragend.

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