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  • Ausstattung Denon DNP720AE
  • Testfazit Denon DNP720AE
Frei von Schnick-Schnack: Die Rückseite bietet die Radio- und WLAN-Antennenanschlüsse, einen klassischen LAN-Anschluss, Digital-Audio per optischem TosLink und Cinch-Analogaudio.

Die Installation gestaltete Denon vorbildlich. Ein klares, gut übersetztes und erfreulich redseliges Display führt durch die Erstinbetriebnahme beginnend mit der Sprachauswahl. Die Netzwerkeinrichtung gibt die Auswahl zwischen Draht- und Luftschnittstelle. Wer ein Kabel legen kann, der möge es nutzen, denn es bietet wesentlich geringere Störempfindlichkeit , Übertragungssicherheit der Daten und eine höhere Bandbreite als das zugegebenermaßen bequemere WLAN. Auch ein Blick auf mögliche Firmware-Updates lohnt sich, wie die Tester festgestellt haben, die gleich eine neue Version laden konnten. Auch hier: Ein vorbildlich geführtes und erklärtes Prozedere sorgt für ein gutes Gefühl bei der Neuprogrammierung der Maschine. Das hat Denon gut im Griff.

Dann kann es schon losgehen. Da der DNP-720 praktisch jede Art gängiger digitaler Musik versteht, war eine Menge auszuprobieren. Im Denon-Prospekt steht noch, dass die iOS-Kompatibilität nur bis Version 4.3 reicht. Das frisch auf iOS 5.0 upgedatete iPad im Hörraum spielte aber klaglos und stressfrei über den Streamer, egal ob per USB elektrisch verknüpft oder über Airplay per WLAN. Auch die Denon Remote App auf dem gleichen Datentablett fand den Streamer sofort und erlaubte die grafische Touchscreen-Bedienung. Einzig alphanumerische Eingaben beherrscht die App nicht. Zum Einloggen per Passwort, beispielsweise bei kostenpflichtigen Musikdiensten braucht man einmalig die Fernbedienung. Die zwei verbreitetsten Bezahldienste hat Denon vorinstalliert: Napster und Last.fm.

Mehr als genug

Billiger, weil umsonst, sind die klassischen Internet-Radiostationen. Rund 14.000 (in Worten: vierzehntausend!) davon hat Denon programmiert. Zur Orientierung sind diese sehr treffend kategorisiert nach Herkunft und Genre, und auch die Stationen mit hoher Datenrate sind für jedes Genre in eine Kurzliste eingetragen. Per Suchfunktionen lassen sich einzelne Sender auch gezielt anwählen. Natürlich können die Lieblingsstationen auch, wie aus analoger Zeit gewohnt, auf Stationsspeichern abgelegt und direkt wieder angewählt werden. Das passiert auch quasi automatisch mit einer Liste, die die letzten verwendeten Stationen und Stücke anzeigt. Die Internet-Radiostationen bieten recht unterschiedliche Klangqualität von quäkigem Telefonsound bis zu recht highendig, sogar besser als UKW.

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