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Zum Lieferumfang gehört eine 500 Gigabyte große, externe Festplatte dazu. Sie wird einfach per USB-Kabel an den Flat-TV gedockt und verschwindet dank einer Halterung hinter dem Display. So verwandelt sich der Toshiba in eine komfortable Aufnahme-Maschine. Aufzeichnen lassen sich lediglich digitale Sender. Analoge Programme machen aber, das dürfte bei dieser Bildschirmgröße nicht verwundern, auf dem ZL 1G ohnehin keinen Spaß. Als Komfortmerkmale dienen unter anderem Serienaufnahmen sowie ein Vor- und ein Nachlauf, sollte die programmierte Sendung wider Erwarten etwas länger dauern oder später begonnen haben. Archiviertes Material zeigt der 55-Zöller übersichtlich mit Vorschaufenster an. Darüber hinaus informiert er, wie viel Festplattenkapazität noch übrig ist. Aufnahmen lassen sich beliebig löschen, schützen und gruppieren. Ebenfalls ermöglicht die Festplatte das sogenannte Time-Shifting, also das zeitversetzte Fernsehen. So wird der Gang zum Telefon nicht damit bestraft, dass Sie im Krimi eine entscheidende Phase verpassen. Sie können das Live-Programm jederzeit pausieren und dann, wenn es Ihnen passt, wieder fortsetzen.

Fernsehwellen können kommen

Der Toshiba verarbeitet wahlweise TV-Signale vom Satelliten, digital-terrestrisch (DVB-T) und über analoges und digitales Kabel. Da die Sat-Buchse sehr nah an der Gehäuserückseite montiert ist, erwies sich das Aufschrauben eines F-Steckers als äußerst mühsame Angelegenheit. Völlig unproblematisch hingegen ist die Installation: Neben den Standard-Parametern wie Land und Empfangsart müssen Sie lediglich festlegen, ob die Recorder-Funktion aktiviert werden soll und ob Sie »AutoView« benutzen wollen. Dabei kommt ein Lichtsensor zum Einsatz, der die Raumhelligkeit und deren Lichtcharakteristik, also die Farbtemperatur, ständig überwacht und die Bildinhalte auf dem Fernseher entsprechend anpasst. In dunkler Umgebung regelt die Technik die Hintergrundbeleuchtung herunter, in hellen Räumen passiert das Gegenteil. Das geschieht so dezent, dass der Zuschauer keine abrupten Übergänge oder harten Schnitte bemerkt. Die Panelhelligkeit und der Kontrast werden dabei vom System deaktiviert. Ein Weißabgleich wird permanent vom System in Eigenregie durchgeführt. »Autoview« macht für Zuschauer Sinn, die sich mit den zahlreichen Einstell-Optionen und Kalibriermöglichkeiten nicht auseinandersetzen wollen. Das System sorgt dafür, dass mit minimalem Aufwand sehr ordentliche TV-Ergebnisse erzielt werden.

Fernsehen ist auf dem Mega-Display etwas ganz Besonderes. Die Augen starren nicht fix auf einen Punkt, sondern bekommen bei einer Diagonalen von 140 Zentimetern richtig was zu tun. So, wie man es von einer Leinwand mit Beamer her kennt. Die LED-Hintergrundbeleuchtung ist lokal ansteuerbar und sorgt eindrucksvoll dafür, dass beispielsweise dunkle Passagen nicht »absaufen«, sondern variantenreich und realistisch in unzähligen Facetten aus Schwarz und Grau erscheinen. Zur Höchstform läuft der 1G auf, wenn er hochauflösende Programme oder das filmische Futter von einer Blu-ray verarbeiten darf. In Verbindung mit dem Modus »Hollywood Pro« landet das Kino in den eigenen vier Wänden. Detailreichtum, Bewegungsschärfe, Raumtiefe und Farbnatürlichkeit sind perfekt. Die Kantendarstellung an bewegten Objekten ist nicht hundertprozentig vollkommen, aber zumindest sehr ordentlich. Keine Schwächen offenbart der TV-Riese ebenfalls bei digitalen Sendern in Standard-Auflösung. Nur analoges Fernsehen sollte man dem 55-Zöller nicht mehr zumuten, denn dann bleiben alle wichtigen Parameter wie Schärfe, Plastizität und Farbkraft auf der Strecke.

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