• Nubert nuBox WS-201 und nuBox AW-331
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Es gibt viele Gründe, ausgewachsene Lautsprecher nicht frei in den Raum zu stellen, obwohl eben genau das in der Regel die besten klanglichen Ergebnisse bringt. Vielen Anwendern fehlt dafür aber schlicht der Platz. Auch ästhetische Gründe werden oft angeführt, obwohl es ja nun wirklich schicke Lautsprecher auf dem Markt gibt. Einfach eine Box nehmen und sie an die Wand zu schieben, ist aber keine Lösung, denn akustisch geht das bei gewöhnlichen Lautsprechern praktisch immer in die Hose – der Klang bläht sich auf und die Mitten klingen topfig. Nun könnte man natürlich die Stichsäge ansetzen und entsprechend konstruierte Einbaulautsprecher in der Wand »versenken« – sie gibt es mittlerweile in praktisch allen Preisklassen und Qualitätsstufen. Das aber ist insbesondere in einer Mietwohnung wenig angesagt, und kaum jemand in Deutschland ist bereit, sich eine Fakewall – eine Trockenbauwand vor der eigentlichen Wand – zu installieren, was auch eine elegante Versteckmöglichkeit für Einbaukomponenten darstellt.

So bleiben als Kompromiss On-Wall-Lautsprecher, also Modelle, die für die Positionierung direkt an der Wand gedacht sind und dort in der Regel hängend montiert werden. Genau so etwas stellen die schlanken Nubert nuBox WS-201 dar. Sie sind akustisch und mechanisch genau hierfür entwickelt. Technisch verwenden sie die gleichen Materialien und Lautsprecherchassis wie der Rest der wohlbeleumundeten nuBox-Serie. Ihr Gehäuse aber reicht nur 10,8 Zentimeter in die Tiefe (12,3 Zentimeter sind es mit Abdeckung) und baut daher nur etwa soviel auf wie ein aufgehängter Flachbildfernseher. Auch von vorne wirken die Flachmänner elegant schlank mit 14 mal 38 Zentimetern. Nubert bietet verschiedene Holzvarianten für den Korpus an mit silberner, Graphit-farbener oder schwarz glänzender Front. Damit dürfte sich für praktisch jedes Ambiente ein passendes Modell finden lassen. Zum Test sandte Nubert der Redaktion die Variante mit schwarz foliertem Korpus und schwarz glänzender Front. Die Verarbeitung wirkte perfekt, die Folie geht für das Geld in Ordnung, die Passungen saßen hundertprozentig und die glänzende Frontplatte sah schon fast nach Klavierlack aus.

Technisch ist die WS-201 für den Betrieb an der Wand optimiert, kann aber auch freistehend betrieben werden. Eine entsprechende akustische Anpassung lässt sich dank der aufwendigen Frequenzweiche an den zwei Schaltern neben den robusten Ganzmetall-Lautsprecherklemmen vornehmen. Ortsfilter nennt sich das bei Studiomonitoren. Drei verschiedene integrierte Wandhalter mit Schlüssellochöffnungen erlauben eine flexible Positionierung in vertikaler oder horizontaler Ausrichtung. Damit nichts vibriert oder an der Tapete scheuert, liegen der Packung selbstklebende Gummidämpfer bei, die sich entsprechend der Ausrichtung aufbringen lassen.

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