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Die Terminalbrücken der Ikon-Bi-Wiring-Anschlüsse sind sehr solide verarbeitet und auch klanglich respektabel.

In diesem Zusammenhang der billigste Tuning-Tipp: Bei Bi- oder Tri-Wiring-Anschlüssen entfernen Sie die Brücken und stellen fest, welcher Anschluss die Hochtöner bedient. Dann fügen Sie die Brücken wieder ein und schließen das Lautsprecherkabel direkt an die Klemmen an, die zum Hochtöner gehen. In diesem Fall erreicht das sensible Signal den Hochtöner ohne Umweg über die Brücken, dem Tieftöner hingegen bereitet die zusätzliche Brücke weniger Probleme.

Ein Auge für die Ästhetik

Dali ließ es sich nicht nehmen, der i-fidelity-Redaktion das Ikon-Mk2-Set in trendigem Weiß zu liefern. Diese Ausführung wirkt in der Tat edel und in Realität noch schicker als auf den Fotos. Die Verarbeitung kann problemlos mit Designermöbeln konkurrieren. Die Aufpreise für diese Aufwertung liegen modellabhängig zwischen 50 und 100 Euro.

Wer sich für ein Set aus Ikon Mk2 interessiert, der kann sich auch bei den anderen Dali-Modellen bedienen, etwa größere Front- oder kleinere Surround-Lautsprecher wählen, für die Surround-Kanäle die superflachen Ikon On-Wall Mk2 an die Wand hängen oder gar die Phantom Ikon in die Wand oder Möbel einbauen. An Flexibilität mangelt es dem System sicher nicht – die Ausrede, die Ikon-Serie würde nicht in das Zimmer oder zur Einrichtung passen, gilt also nicht.

Vor dem Vergnügen ...

Die Tester jedenfalls wuchteten die wunderbar verarbeiteten und sorgsam verpackten Ikon Mk2 ins Testkino im zweiten Stock. Nach der Montage der Spikes und einem ersten Aufstellen und Ausrichten konnte es schon fast losgehen. Zur Ansteuerung diente wie immer der Denon AVC-A1HD. Eine Kombination, die gut harmonieren sollte, denn die Japaner entwickeln ihre Verstärker an den dänischen Lautsprechern, die sie in ihrer Heimat auch vertreiben. Den Weg vom Verstärker zu den Anschlussfeldern der Schallwandler überbrückten die Tester mit Oehlbachs »Twin Mix One«-Lautsprecherkabeln und versorgten den Subwoofer mit einem fünf Meter langen NF214. Ein schneller Pegel- und Phasentest offenbarte noch ein verdreht eingestecktes Surround-Lautsprecher-Kabel, und schon konnte sich die Einmess-Automatik mit dem Set beschäftigen. Auch danach wieder ein Check, und wie fast immer im bereits akustisch von RTFS optimierten Raum konnten die Tester den Equalizer des Verstärkers getrost abschalten und die Lautsprecher linear ansteuern.

Wahrlich vorbei sind die Zeiten, da Lautsprecher ausschließlich über den Punkt Klangqualität gekauft wurden. Das Auge hört mit, und bei Dali kommt es aufgrund der Formgebung und Ausführung richtig auf seine Kosten.
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