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Sie ist eine seltene Erfolgsgeschichte, die ISE. Der Mix aus Messe und Kongress fand nun bereits zum zehnten Mal statt, und abermals konnte die Veranstaltung Zuwächse vermelden. Mittlerweile belegt sie den größten Teil des Amsterdamer Messegeländes. Über 44.000 Fachbesucher informierten sich auf der Show, das sind abermals acht Prozent mehr als im vergangenen Rekordjahr, wie die ISE vermeldet. Zum Vergleich: Die Messe begrüßte damit exakt zehnmal mehr Fachbesucher als die High End 2012.

Zwei Themenbereiche stehen im ISE-Fokus: Bei »Digital Signage« dreht sich alles um elektronische Werbe- und Info-Displays und andere professionelle Installationstechnik. Der zweite Messe-Schwerpunkt beschäftigt sich mit dem intelligenten Heim und allen artverwandten Themen von der Vernetzung und Automation über HiFi bis Heimkino. Und weil auch hier das Oberthema »Installation« lautet, findet man auf der ISE genau die cleveren Produkte, die man auf der High End und der Funkausstellung meist vergebens sucht: etwa alles, mit dem sich Technik integrieren und verstecken lässt, von der Einbaudose für HDMI-Verbindungen bis zum ultraflachen Subwoofer, der selbst unter dem Sofa Platz findet. i-fidelity.net stellt Ihnen ein paar Neuheiten und pfiffige Ideen vor.

Dali ergänzt seine Fazon-Lautsprecherserie nach unten mit winzig kleinen Monitörchen, die aber die gleiche Verarbeitung und Chassis-Technik bieten. Sie lassen sich nicht nur bestens untereinander kombinieren, sondern bieten sich auch als ideale Ergänzung der ausgewachsenen Fazon-Modelle an, etwa als Surround-Lautsprecher. Pfiffig: Ein über den integrierten Wandhalter gestülpter Fuß macht die Fazon Mikro zum liegenden Center-Lautsprecher.
Mit dem Kubik Free stellen die Dänen etwas völlig Neues vor: ein Aktivlautsprecher mit analogen und digitalen Eingängen sowie einer USB-Buchse; wer Musik vom Tablet oder Smartphone beamen möchte, kann dies per Bluetooth erledigen. Der Kubik Free wird im Laufe des Frühjahrs in den Dali-Farben Rot, Schwarz und Weiß erhältlich sein und das wahlweise einzeln oder für größeres Stereo als Aktiv/Passiv-Pärchen.
Die französischen Hersteller Cabasse und Devialet demonstrieren, wie dezent sich highendiges Musikgerät unaufdringlich in eine Wohnumgebung einfügen kann. Cabasse hat aber auch konventionellere Einbaulautsprecher im Programm.
KEFs spannendste Neuheit in Sachen Installation ist ein Einbaulautsprecher, der auf der Chassis-Technik des High-End-Standlautsprechers Blade basiert und erstmals eine Einbautiefe von lediglich zwei Zentimetern benötigt.
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