Einbrenn-Effekt: Im Standbild-Modus können sich Menüs oder Einblendungen dauerhaft in die Displays von Plasma-Fernsehern einbrennen. Auch wenn die Hersteller dieses Problem größtenteils gelöst haben, sollte man auf dauerhafte Standbild-Wiedergabe verzichten.
EPG: Abkürzung aus dem Englischen für Elektronischer Programmführer (»Electronic Programm Guide«). Dabei werden wie bei einer TV-Illustrierten die Sendungen der kommenden acht Tage aufgelistet und mit Zusatzinformationen versehen. EPG-Dienste werden analog, aber auch über Kabel, Satellit und DVB-T verbreitet. Sie sind kostenlos.
FBAS: Einfachste Möglichkeit zur Übertragung von Bildsignalen (»Farb-, Bild-, Austast- und Synchron-Signal«). Auch bekannt unter »Composite« oder »Komposit«. Eher geringe Bildqualität, weil alle Signale durch ein Kabel geleitet werden.
Firewire: Schnittstelle zum schnellen Datenaustausch; ebenfalls bekannt unter dem IEEE-1394-Standard oder der Bezeichnung i-Link. Geeignet für Bild und Ton, häufig an Camcordern zu finden.
Full-HD: Bildschirm, der die maximale Auflösung von 1920 mal 1080 Bildpunkten anzeigen kann.
Gigabyte: Maßeinheit für Datenmengen; gibt die Speicherkapazität von Festplatten, Speicherkarten, Blu-ray Scheiben und DVDs an.
HDCP: »High Bandwidth Digital Conten Protection«; Kopierschutz für die Schnittstellen HDMI und DVI. Zuspieler und Anzeigegerät wie Blu-ray Player und Fernseher müssen sich gegenseitig erkennen, damit ein Signal übertragen wird. So soll das Abgreifen auf das Film- oder Tonmaterial innerhalb der Kette unterbunden werden.
HDD: »Hard Disc Drive«; Festplatte, die in DVD-Recordern, Fernsehern und Computern verwendet wird.
HDMI: »High Definition Multimedia Interface«; Schnittstelle für die digitale Übertragung von Bild- und Tonsignalen; unter anderem an Fernsehern, Blu-ray Spielern und DVD-Recordern.
HD-ready: Label für TV-Geräte, die hochauflösendes Fernsehen wiedergeben können. Der Apparat muss unter anderem eine 16:9-Auflösung von mindestens 720 Zeilen, einen analogen Komponenteneingang sowie eine HDMI-Schnittstelle besitzen.
HD-Tonformate: Bu-ray Spieler liefern neben hochauflösenden Bildern auch neue Mehrkanal-Töne mit höherer Auflösung und erweiterten Konfigurationsmöglichkeiten. Dazu zählen unter anderem Dolby True HD und DTS-HD Master.
HDTV: Hochauflösendes Fernsehen (»High Definition Television«); zurzeit gibt es im deutschen Fernsehen nur ein sehr geringes Angebot an HD-Sendern. Zur Fußball-Weltmeisterschaft im Jahr 2010 wollen die ARD und das ZDF das hochauflösende Fernsehen einführen.
Hertz: Maßeinheit für die Anzahl der Schwingungen bzw. Wiederholungen pro Sekunde; moderne Fernseher haben Bildwiederholraten von 100 oder 200 Hertz, teilweise sogar schon von 600 Hertz pro Sekunde. Diese Vervielfachung der dargestellten Bilder führt zu saubereren Bewegungsdarstellungen und zu höherer Schärfe.
Hosiden: Spezielle runde Steckerform; wird für S-Video-Kabel (Y/C) verwendet.
Interlaced: siehe »Zeilensprung«.
IPTV: »Internet Protocol Television«; Fernsehen über das Internet-Protokoll, beispielsweise per DSL. Auch hochauflösendes Fernsehen lässt sich so übertragen.
JPEG: Kompressionsverfahren für Standbilder; die meisten Digitalkameras speichern Fotos in diesem Format ab, das von fast allen Fernsehern über USB-Anschluss erkannt wird.
Komponenten-Eingang: Spezieller Anschluss; siehe »YUV«.
Kontrast: Unterschied zwischen hellsten und dunkelsten Bereichen eines Bildes (Kontrastverhältnis).