Attraktive Sonderedition:
ELAC 310 »Indies Black«

Zur High End startete Elac eine Sonderauflage der Kompaktbox 310 – mit einer Ausstattung, die High Ender-Herzen höher schlagen lässt.

06.06.2011
Elac_Indies_Detail1.jpg

Das Kieler Elac-Team versteht sich auf High End. Permanent feilen Elac-Entwicklungsingenieure an noch klangvolleren Chassis und perfekteren Lautsprechermodellen, um dem hohen Anspruch einer originalgetreuen Musikwiedergabe stets noch ein Quäntchen besser gerecht zu werden.

Ein besonders sehens- und hörenswertes Beispiel für diese hohe Ingenieurskunst ist eine Sonderauflage der kompakten Zweiwege-Box Elac 310. Sie trägt den Zusatz »Indies Black« und wartet mit einigen Besonderheiten auf, die selbst erfahrene Hörer noch begeistern sollen.

Als Empfangskomitee für die Lautsprecherleitungen fungieren gleich vier vergoldete Polklemmen. Sie nehmen die Verstärkersignale – gern auch per Bi-Wiring oder Bi-Amping – wahlweise über Bananenstecker, Kabelschuhe oder gecrimpte Kabelenden entgegen. Für den Weitertransport der Signale sorgen dann High End-Kabel des englischen Spezialisten Chord.

Das »Rumour 2« verfügt über verdrillte silberbeschichtete Leiter aus sauerstofffreiem Kupfer, eine Teflon-Isolation und einen vibrationshemmenden Silikon-Außenmantel. Nächste Station Frequenzweiche: Hierfür wählten die Elac-Entwickler ausschließlich hochwertigste Bauteile von Lieferanten mit Rang und Namen aus. So findet man auf den in Deutschland per Handarbeit gefertigten Weichen nur teure Luftspulen, audiophile MKP-Folienkondensatoren und Metalloxid (Mox)-Widerstände.

Auf die Umwandlung der so vorsortierten Audiosignale in Schallwellen warten schließlich der Elac-exklusive JET III Bändchen-Hochtöner und ein 115 mm großer Tiefmitteltöner mit einer schwarzen Aluminium-Sandwich-Membran, deren hochsteife Oberfläche der Struktur von Kristallen nachempfunden ist. Der bis zu 50 Kilohertz hinauf spielende JET III wird unter Musikfreunden und Technikliebhabern gleichermaßen für seine Schnelligkeit und sein exzellentes Auflösungsvermögen gelobt.

Beide Chassis teilen sich ihre Arbeit bei 3.200 Hertz, wurden von Elac in Kiel entwickelt und ebendort gefertigt. Für den Betrieb in Räumen mit großflächigen Fenstern ohne Vorhänge oder mit glatten Fußböden ohne Teppiche empfiehlt Elac die Verwendung der mitgelieferten »JET Dispersion Control« (DC). Hierbei handelt es sich um einen offenporigen Schaumstoffring, der rund um die Schallaustrittsöffnung des JET-Hochtöners angebracht wird und eine breitbandige Absenkung des Hochtonpegels um ca. 0,5 dB bewirkt.

Untergebracht sind die beiden Hitech-Chassis in einem Gehäuse aus massivem Aluminium mit einer Wandstärke von 6,5 Millimetern. Ein zusätzlich eingebrachter Mittelsteg zwischen Front- und Rückwand sorgt für eine noch bessere Stabilität und verhindert störende Gehäuseresonanzen.

Dem Namen der Sonderedition »Indies Black« entsprechend, ist das Gehäuse hochglänzend schwarz lackiert – dazu finden sich ein entsprechender Aufdruck beim Hochtöner und ein Aluminium-Typenschild mit individueller Seriennummer auf der Rückseite.

Modell:
ELAC 310 »Indies Black«
Preis:
1.598 Euro
Link zum Hersteller