Phonosophie präsentiert Hochleistungs-D/A-Wandler DAC 1

Phonosophie wandelt sich – mit einem Digital/Analog-Wandler. Der neue DAC 1 bedeutet laut Hersteller einen riesigen Klangfortschritt für alle gängigen Digital-Quellen.

28.11.2011
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Vielversprechend verliefen die ersten Höreindrücke des DAC 1 von Phonosophie.

Neben CD-Spielern, DVD-Playern oder Digital-Radio kann der Benutzer sogar seinen PC oder Laptop, via USB, anschließen und die Signale mit geringstem Jitter wandeln lassen. Damit öffnet sich Phonosophie auch den neuen Medien – mit einem Klang-Ergebnis, das sich viele Audiophile niemals von der Festplatte erträumt hätten. Erste, auf der »High End On Tour« durchgeführte Höreindrücke, bestätigen, dass der Phonosophie DAC 1 in der Tat ein Maß an Auflösung und Klangqualität bietet, welches bisher nicht so einfach erreicht wurde.

Trotz der Einbindung der Computerwelt, sieht Phonosophie das Thema äußerst differenziert. Die Erfahrungen des Vordenkers, im Hause Phonosophie, Ingo Hansen, mit hochfrequenter Störeinstrahlung der PC-Technik und deren schädlichen Klangauswirkungen im Analogteil, führte zu einer radikalen Lösung. Entwicklungspartner Fink Audio Consulting lagerte die gesamte USB-Sektion aus. Ein externes Modul, zum Anschluss von USB-Geräten, gehört zum serienmäßigen Lieferumfang des DAC 1.

Die aufwändige Konstruktion garantiert prinzipiell geringsten Jitter durch Takt-Master-Mode für alle Abtastfrequenzen, die via USB 2.0 im klanglich überlegenen Asynchron-Modus eingespeist werden. Die drei maßgeblich beteiligten Entwickler, Karl-Heinz Fink, Bernd Sander, die für die Elektronik zuständig waren und Ingo Hansen, der Mechanikwissen und Klangphilosophie einbrachte, legten höchsten Wert auf maximale Trennung von analogem Audio-Ausgang und digitaler Quelle (MAC/PC), durch optische Datenübertragung.

Getrennte Netztransformatoren für analoge und digitale Stromversorgung sorgen dafür, dass in den kritischen Bereichen keine Interferenzen auftreten. Zu den klangfördernden Massnahmen zählt ebenfalls die Entkopplung der elektrischen SPDIF/XLR-Eingänge durch separate HF-Transformatoren. Weiteres Highlight: Synchrones Upsampling mit Taktjitterreduktion durch dual-chained-PLL – es kommt also kein Abtastratenwandler zum Einsatz. Apropos Abtastrate: Der erste D/A-Wandler, von Phonosophie, beherrscht 32kHz, 44.1kHz, 48kHz, 88.2kHz, 96kHz, 176.4kHz und 192kHz (alle bis 24 Bit).

Dazu kommen diskrete, separate Ausgangs- und Filterstufen für alle analogen Ausgänge (Cinch/XLR). Das Gerät überzeugt durch klangoptimiertes, vierlagiges Platinenlayout und die Verwendung von, nach audiophilen Kriterien selektierten, höchstwertigen Bauteilen. Die DC-Kopplung der analogen Signale vermeidet klangbeeinträchtigende Koppelkondensatoren im Signalweg. Über jeden Zweifel erhaben sind die Messwerte des DAC 1, der eine Systemdynamik von sagenhaften 120 dB bei 10 kHz und einen breitbandigen Frequenzgang 0 Hz bis 80 kHz (-3dB) bei konstanter Laufzeit aufweist.

Die Wandlerliniearität liegt bei 1 dB Abweichung bei -120 dB. Damit sind Nulldurchgangsverzerrungen, kein Thema, selbst in Signalen, die weit unterhalb dessen liegen, was man auf einer CD speichern kann: Die erreicht, im besten Falle, nicht einmal 100 dB und verzerrt, bereits ab -60 dB, deutlich. Der DAC 1 bietet sich deshalb besonders für Liebhaber von HD-Audio-Aufnahmen an, die wirklich alles aus ihren hochauflösenden Musik-Schätzen, mit 24 Bit und bis zu 192 kHz, herauskitzeln möchten.

Die Elektronik-Entwickler von Fink Audio Consulting staunten bereits beim Aufbau des Prototypen, wie stark sich das Aluminium-Chassis mit 4 mm Plattenstärke und die hochwertigen Ringkerntransformatoren von Phonosophie auf den Klang auswirkten. Ebenfalls auf Mechanikwissen vertraute das Entwicklertrio in einem anderen Punkt: Die Hauptplatine wurde vibrationsgedämpft gelagert. Typisch Phonosophie ist die Nachrüst-Option durch ein externes Netzteil. Doch auch ohne separates Netzteil überzeugt der, extrem präzise und anspringende Klang, von unterschiedlichsten Quellen, die sich über USB, BNC, Cinch, AES/EBU symmetrisch oder zwei optische Tos-Link-Digital-Eingänge anschließen lassen.


Modell:
Phonosphie DAC 1
Preis:
ab 3.900 Euro
Link zum Hersteller