KEF Blade – Vom Konzept zur beeindruckenden Realität

KEF gibt die Einführung des Referenzschallwandlers Blade bekannt, einer Ingenieurs-Meisterleistung und das Ergebnis aus fünf Jahren intensiver Tests, Experten-Analysen und aufwändiger Versuchsreihen durch das Forschungs- und Entwicklerteam KEF UK. Herausgekommen ist ein Lautsprecher der neuesten Generation.

25.05.2011
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Herzstück des KEF Blade ist seine Single-Source-Technologie, die dem Konzept der Punktschallquelle folgt. Für Klangreproduktion auf allerhöchstem Niveau müssen die einzelnen Chassis eines Mehrwege-Lautsprechersystems für  Bass, Mitte- und Hochton mit höchster Präzision zusammen arbeiten, um den Eindruck zu erwecken, im Raum entstehe der Klang von einer einzigen Quelle.

Insbesondere im kritischen Bereich der Übergangsfrequenzen ist dies von entscheidender Bedeutung. Die Single-Source-Technologie ist eine perfekte Weiterentwicklung der KEF-Uni-Q-MF/HF Anordnung, welche den Basstreiber erstmals mit einbezieht. Zusammen kombiniert ergeben sie eine einwandfreie Punktschallquelle, welche erstmals die gesamte Frequenzbandbreite wiedergeben kann.

Die störungsfreie Wiedergabe selbst allertiefster Frequenzen wird durch vier 22,5 cm-Basstreiber realisiert. Das Prinzip dahinter ist einfach – die enorme Kraft der einzelnen Konusse hebt sich durch die entgegenwirkende symmetrische Paar-Anordnung auf. Die Kraft der Basstreiber ist dabei so enorm, dass die voluminösen Antriebsmagnete fest miteinander verbunden sein müssen um die volle Effizienz dieser Technologie freizusetzen. Die Basstreiber sitzen präzise im akustischen Zentrum der neuen Uni-Q Mittel-/Hochtöner und strahlen seitlich in den Raum. Durch diese Anordnung ist es möglich den vollen Frequenzbereich von einem Punkt im Raum entstehen zu lassen. Es ist unmöglich herauszuhören wo ein Treiberbereich beginnt oder geregelt wird, wodurch ein extrem homogenes Klangbild entsteht, dass selbst audiophile Ohren beeindrucken wird.

Verpackt ist diese Technologie in einem wunderschönen, Skulptur-haften Gehäuse aus laminarem glasverstärkten Verbundstoff. Die parabolischen Kurven sorgen für eine vollständige Entkupplung der Chassis und mindern stehende Wellen im Gehäuseinneren. So wird sichergestellt, dass der Klang nicht durch Gehäusevibrationen verfälscht wird. In Summe all der Einzelteile entsteht nicht weniger als ein überragend klingender und zudem ästhetischer Lautsprecher.

Egal aus welcher Richtung die Blicke kommen, die KEF Blade ist ein Meisterwerk.

Seitlich sind die Neun-Zoll-Bass-Chassis angebracht, Mittel- und Hochton übernimmt das Uni-Q-Chassis.

Die Terminal sind resonanzoptimiert und bieten geringste Widerstandswerte, so dass die verlustfreie Übertragung gewährleistet ist. Darüber hinaus können hier akustische Anpassungen auf einfache, aber effektive Art vorgenommen werden.

Technisch und optisch abgeleitet ist die BLADE von der vor zwei Jahren vorgestellten CONCEPT BLADE.

Die Frequenzweiche ist auf zwei MDF-Platten montiert. Ein Teil für die vier Bass-Chassis und der andere Teil …

… für das bewährte Uni-Q-Chassis.

Der ventilierte Hochtöner im Zentrum des Uni-Q-Chassis ist sehr hoch belastbar und schneller als bisherige Konstruktionen.

Die Montage der Bass-Chassis Rücken an Rücken sorgt dafür, dass die normalerweise entstehenden Torsionsbewegungen sich gegenseitig auslöschen.

Hochglanz weiß und schwarz sind die Standardausführungen. Darüber hinaus wird es aber auch zahlreiche Farbvarianten geben.

KEF hat bei der Blade sehr viel Geld in die Hand genommen, um die Chassis weiter zu entwickeln.

Das gilt auch für den Mitteltöner, dessen Gewicht noch einmal reduziert werden konnte und dessen Magnetantrieb verstärkt wurde.

Zur Veranschaulichung des Bassprinzips in der Blade gilt das Vorbild vom Stoßdämpfer. Von der Ruhe profitiert das Gehäuse der Blade.

Beim Hochtöner konnten durch Änderungen in der Formgebung und bei der Masseverteilung weitere Vorteile erzielt werden, die mess- und hörbar sind.

Die KEF-Entwickler sind mit der neuen Membranform der Hochtonkalotte sehr zufrieden.

Modell:
KEF Blade
Preis:
24.000 Euro
Link zum Hersteller