Auf Rekordkurs zur 50. IFA in Berlin

Für ihre 50. Jubiläumsausgabe erwartet die weltweit größte Messe für Consumer Electronics und Elektrohausgeräte in 2010 ein kräftiges Wachstum. Bereits das Krisenjahr 2009 meisterte die IFA mit einer stabilen Ausstellerschaft und mehr Besuchern. Diese international einmalige Ausnahmestellung will sie auch in diesem Jahr mit einem zweistelligen Zuwachs ausbauen.

17.08.2010

Die Messe Berlin berichtet von einer anhaltend starken Nachfrage in allen Ausstellungsbereichen, so dass die IFA ausgebucht ist. Damit profitiert die IFA von der Innovationskraft der Industrie, die in diesem Jahr so viele Produktneuheiten wie nie zuvor vorstellt. Zudem stärken mehr TV-Sender und ein größeres Unterhaltungsprogramm den Optimismus der Veranstalter auch für das Besucher- und Medieninteresse.

Von einer positiven Stimmung in den Märkten berichtet Hans-Joachim Kamp, Vizepräsident des ZVEI und Aufsichtsrat des IFA-Veranstalters Gesellschaft für Unterhaltungs- und Kommunikationselektronik mbH (gfu). »Die Konjunkturdaten des Ifo-Index und des GfK-Konsumklimas sind für die IFA positive Vorzeichen. Nach herausragenden TV-Geräte-Umsätzen (+34 %) rund um die Fußball-WM geht die gfu von einem Umsatzwachstum im Markt für Consumer Electronics in Deutschland, der in Richtung 25 Milliarden Euro tendiert, aus.«

Im Zehnjahres-Vergleich (2000 bis 2010) steige dieser Umsatz um 25 Prozent an, ein Beweis für die Innovationskraft der Branche. Im gleichen Zeitraum hätten sich die jährlichen Ausgaben für Consumer Electronics pro Haushalt in Deutschland von 501 um 23 Prozent auf 615 Euro erhöht.
 
»Bei den Elektro-Hausgeräten erwarten wir im Bereich der Großgeräte ein stabiles Marktvolumen in Höhe von 7 Milliarden Euro. Elektrokleingeräte wachsen in diesem Jahr rund zwei Prozent auf knapp 3,5 Milliarden Euro. Wir sind überzeugt, dass die Jubiläums-IFA beiden Märkten spürbare Impulse verleihen wird«, erklärt Kamp.
 
Die IFA-Branchen warten mit einer Vielzahl innovativer Produkte auf. Dabei sind HDTV, 3D-TV, Heimvernetzung, die Verschmelzung von TV und Internet sowie die mobile Mediennutzung die bestimmenden Trends der Consumer Electronics. Lifestyle, Design, Bedienkomfort und Ergonomie stehen bei den Elektro-Hausgeräten im Fokus. Für beide Branchen nimmt die Energie-Effizienz eine herausragende und gleichwohl verantwortungsvolle Rolle ein. Auf der IFA werden auch hierzu die neuesten Innovationen präsentiert.
 
Dr. Christian Göke, Geschäftsführer der Messe Berlin: »Mit der Ausstellerzahl und vor allem mit der vermieteten Fläche sind wir äußerst zufrieden. Derzeit bauen wir sogar noch eine zusätzliche temporäre Halle und versuchen innerhalb der Hallen sämtliche Reserven zu nutzen. Die belegte Fläche wächst im zweistelligen Prozentbereich«.
 
»Die IFA entwickelt sich hervorragend. Aussteller profitieren jedes Jahr von mehr internationalen Fachbesuchern und einem globalen Medieninteresse. Der Hersteller erhält eine Handelsabdeckung, die er sonst nirgendwo auf der Welt findet. Die Medien profitieren davon, dass es keine andere Messe gibt, die mehr Produktpremieren zeigt als die IFA«, sagt Jens Heithecker, IFA-Direktor.

3. Gemeinsames Kongressprogramm von medienwoche@IFA und medienpolitik@IFADie erfolgreiche Kooperation der IFA mit der zeitgleichen Berliner Medienwoche, veranstaltet von der Medienanstalt Berlin-Brandenburg und vom Medienboard Berlin Brandenburg, wird auch 2010 fortgeführt. Bestandteil der medienwoche@IFA ist das Format medienpolitik@IFA, das vom IFA-Veranstalter gfu und dem ZVEI gemeinsam am 6. und 7. September veranstaltet wird. Die Konferenzen, Podien und Keynotes der Partner bilden dabei wieder ein attraktives, gemeinsames Kongressprogramm.
 
Die Kooperation bietet so den Besuchern von Messe und Kongress eine inhaltlich und zeitlich aufeinander abgestimmte Konferenz. Sie umfasst die Perspektiven von Medienpolitik, Content und Geräteindustrie und ermöglicht mit einem Besuch der IFA gleichzeitig den direkten Zugang zu den Innovationen der Consumer Electronics-Industrie.