Dalis Top-Serie Epicon ist nicht nur für High End vom Feinsten konzipiert, sondern sie umfasst auch alle nötigen Komponenten für die Mehrkanalwiedergabe. i-fidelity.net hat neugierig ausprobiert, ob sich ein derart edles Mehrkanal-Set für Hollywood-Epen ebenso gut eignet wie für Musik in Stereo und Surround.
Absolut famos ist der Einsatz eines Pärchens Epicon 6 als Surround-Lautsprecher.

Ein schnödes Kino mit solch edlen Lautsprechern? Manch High-Ender mag das denken, doch den dänischen Hersteller Dali ficht das nicht an. Im Gegenteil, feierte doch die feine Epicon-Serie ihre »Vor-Premiere« 2012 auf der Heimkino-betonten ISE-Messe (Integrated Systems Europe) in Amsterdam, bevor sie offiziell auf der High End in München feierlich enthüllt wurde. Dort zeigte Dali neben den großen Standlautsprecher-Modellen 6 und 8 auch erstmals die zur Epicon-Serie gehörenden Center Vokal und Subwoofer SUB P-10 DSS. Nun lud sich die i-fidelity.net-Redaktion die exklusive Kombi zum Test in den hauseigenen Hörraum, und zwar – wenn schon, denn schon – in einer wirklich hochkarätigen Zusammenstellung mit zwei Epicon 8 als Hauptlautsprecher, dem Center Vokal und zwei Epicon 6 als Surrounds. Für den Frequenzkeller und einen Schuss Extra-Dynamik ergänzten gleich zwei SUB P-10 DSS Subwoofer das Experimentierfeld. Alles zusammen summiert sich das Set laut Preisliste auf 31.393 Euro. Aber man gönnt sich ja sonst nichts…


Ein kleiner Exkurs zum Thema Mehrkanalwiedergabe: Es gibt immer noch viele Vorurteile gepaart mit einem seltsamen Halbwissen, wenn es um das Thema Surround-Wiedergabe geht. Leider resultieren die meisten Irrtümer aus den oft nur halbherzig aufgebauten und selten korrekt justierten Anlagen auf Messen und bei Händlern. Surround heißt für viele nur große Action und lautes Getöse aus allen Ecken. Das ist aber lediglich ein winziger Teil der Wahrheit. Wer einmal eine gute mehrkanalige Konzertaufnahme von Blu-ray auf einer guten Surround-Anlage gehört hat, egal ob Klassik, Jazz oder Pop, dem fehlt danach ganz eindeutig etwas, wenn er die gleiche Aufnahme wieder in Stereo hört: die Atmosphäre und das schlichte Gefühl, wirklich dabei zu sein.

Ähnliches gilt für die Filmwiedergabe, und das nicht nur bei Action-Geballer. Auch hier vergisst man das Drumherum nur, wenn die Anlage stimmig klingt – erst dann vermittelt ein gutes Heimkino die Spannung und Atmosphäre, die man aus guten Kinos kennt, selbst bei akustisch scheinbar unauffälligen Soundtracks: Das Gefühl, in einem Pariser Straßencafé zu sitzen oder die zarte Brise und die Insekten auf einer Sommerwiese lassen sich kaum anders so unmittelbar erleben. Zudem ist Musik ein Hauptbestandteil eines jeden Films, und nur wenn die gut klingt, transportiert sie die beabsichtigte Emotion. Wenn die Anlage drüber hinaus auch noch die grobdynamischen Anforderungen für Action erfüllt, umso besser. Das aber steht eigentlich recht weit hinten auf der Anforderungsliste.

Für die Frontpartie des Heimkinos stand die ausgewachsene Epicon 8 parat.

So bilden eben zwei Epicon 8 nicht nur eine gute Grundlage für eine Stereo-, sondern auch für eine Surround-Anlage. Die Dreieinhalbwege-Box verspricht mit ihrem Kalotten-/Bändchen-Hybridhochtöner feinste Hochtonauflösung, der diskrete 16-Zentimeter-Mitteltöner deckt praktisch alleine den gesamten Bereich der menschlichen Stimme ab. Die zwei 20-Zentimeter-Tieftöner sollen für ausreichenden Bass bis in den Keller sorgen, ohne dass man einen Subwoofer zur Unterstützung benötigt.

Der Center-Lautsprecher Epicon Vokal arbeitet mit den gleichen Chassis, verzichtet aber auf die reinen Tieftöner. Stattdessen kommen zwei der 16-Zentimeter-Chassis als Tiefmitteltöner zum Einsatz, diese koppeln bei 2.750 Hertz an den Hybridhochtöner an. Wer den Vokal auf einen Ständer, beispielsweise vor der Leinwand, platzieren möchte, dem sei Dalis Epicon Stand (349 Euro) empfohlen, der im Design und der Höhe passt und mit seiner Masse und den großen Stellflächen für einen sicheren Halt des recht ausladenden Centers sorgt. Die gleiche Bestückung wie im Vokal steckt auch in den Epicon 6, die in unserer Konfiguration für die Surroundkanäle verwendet werden. Die allerdings arbeiten mit den zwei Konustreibern als Zweieinhalbwege-Konstruktion und beschneiden ein Chassis bei 700 Hertz, damit im Bass die doppelte Membranfläche zur Verfügung steht und sich gleichzeitig das akustische Zentrum in Richtung Hochtöner hebt.

Achtung! Halbwissen

Hartnäckig hält sich die Meinung, für Surround-Lautsprecher benötige man keine ausgewachsene Box, weil sie nicht für den Bass, sondern allenfalls für ein paar Effekte zuständig sei. Das war für das Ur-Dolby-Surround vor 30 Jahren sogar richtig, stimmt aber schon seit 20 Jahren nicht mehr. Die Frequenzbeschneidung gibt es nicht mehr, und spätestens seit der diskreten Mehrkanalaufzeichnung (Dolby Digital, DTS und alle neueren Systeme) sind alle Kanäle gleichberechtigt und besitzen den gleichen vollen Frequenzbereich, Dynamikumfang und Auflösung. Selbst bei Musikaufnahmen in Mehrkanal ist durch die Rauminformation des Konzerts teils mächtig was los in den Surrounds. Also, man darf die seitlichen Lautsprecher keinesfalls unterdimensionieren, sie sollten die gleiche Qualität wie die Frontlautsprecher bieten, sonst zieht etwa ihr Klirrfaktor das Klangniveau der gesamten Anlage herunter. Und das wäre doch schade.

Als »Schalldruck-Nachbrenner« kamen zwei SUB P-10 DSS Subwoofer zum Einsatz, wobei vor dem Test noch nicht klar war, ob diese auch Bassanteile von den anderen Lautsprechern mit übernehmen oder lediglich den LFE abbekommen sollen. Hier sei einmal mehr erläutert, dass der »Low Frequency Effects«-Kanal, wie der LFE ausgeschrieben heißt, nicht den Bass aller Kanäle vereint, sondern lediglich für zusätzlichen Bass als Effekt sorgt und den Toningenieuren auch als Aussteuerungsreserve dient. Genormt wird der LFE pauschal mit +10 Dezibel verstärkt. Der LFE ist der ».1«-Kanal, weil er eben auch nur etwa ein Zehntel der Bandbreite der anderen Kanäle benötigt und in der Regel spätestens bei 120 Hertz beschnitten wird. Macht man sich die +10dB Anhebung bewusst und auch die Tatsache, dass bei Verwendung kleinerer Lautsprecher der Subwoofer zusätzlich deren Bass mit verarbeiten soll, wird klar, dass man einen Subwoofer in einer Surround-Anlage gar nicht überdimensionieren kann.

Markerschütternd, rabenschwarz und ohne jegliche Resonanzen geht der Dali SUB P-10 DSS zu Werke, der mit einer aktiven und zwei passiven 25-Zentimeter-Membranen bestückt ist.

Dalis Top-Subwoofer besitzt gleich drei 25-Zentimeter-Basschassis, von denen aber nur eines über einen Antrieb mit Magneten und Schwingspule verfügt. Die beiden seitlichen Treiber arbeiten passiv, was technisch das Gleiche bewirkt wie ein Bassreflex-Rohr, allerdings mit weniger Nachteilen, weil keine Strömungsgeräusche und andere akustische Probleme nach außen dringen. Allerdings sind Passiv-Membranen deutlich teurer als ein Plastikrohr und deshalb nur in aufwendigeren Konstruktionen wie hier im SUB P-10 DSS zu finden. Auch auf der elektronischen Seite sparten die Dali-Entwickler nicht an Technik und Komfort. So bietet die elektronische Filterung eine bequeme Fernbedienung und ein einfaches Display auf der Front zur Darstellung der Parameter. Damit lassen sich Pegel, Übergangsfrequenz und Phasenlage einstellen und der Subwoofer stumm schalten. Zwei Modi stehen zur Verfügung: ein linearer Musik- und ein tiefbassbetonter Movie-Modus. Drei Einstellungskombinationen lassen sich speichern und mit einer Taste wieder abrufen. Der Woofer steht in der gleichen Finish-Qualität zur Verfügung wie die Epicon-Lautsprecher, und das in Schwarz oder Weiß. Er ruht auf einem stabilen Alu-Rahmen, ein Quartett robuster Schraub-Spikes zur korrekten Aufstellung liegt bei.

Damit kommen wir zur gemeinsamen Ausstattung und Ausführung aller zum Test verwendeten, Hochglanz-lackierten Epicon-Lautsprecher. In deren Karton befindet sich auch ein edel gemachtes Schächtelchen mit Schaumformteil, in das ein Set Spikes eingebettet ist. Diese lassen sich in die bündig in den Boden eingelassenen Gewindebuchsen eindrehen und exakt in der Höhe justieren, um selbst bei unebenem Untergrund einen kippelfreien und exakt senkrechten Stand zu gewährleisten. Die Anschlussterminals sind allesamt für Bi-Wiring/Amping doppelt ausgelegt, dafür liegen in einer zweiten Schachtel edel gemachte und vergoldete Steckbrücken bereit. Die aufwendig konstruierten Schraubterminals nehmen vom blanken Kabel über Kabelschuhe bis hin zu den beliebten Banana-Steckern alles auf und klemmen es – auch Bananas – mechanisch und dauerhaft kontaktsicher fest. Selbst den abnehmbaren Frontbespannungen gönnten die dänischen Ingenieure ihre Aufmerksamkeit. So verliehen sie den Haltegittern eine unregelmäßige, geschwungene Form, damit diese keine einheitliche Resonanzfrequenz zeigen und weder selbst noch der aufgespannte Stoff eine störende Mode aufweisen. Dass sich die Verarbeitung und die haptische Qualität der Gehäuse und der Chassis auf höchstem Niveau befinden, versteht sich in dieser Preisklasse von selbst. Die Chassis selbst mit ihrer aufwendigen Membran mit Holzfasern, den Antrieb aus SMC-Magnetsystem und extralanger Schwingspule für extra weiten und linearen Hub sowie die Anordnung der Bauteile im Gehäuse, die auf kürzeste Laufzeiten optimiert sind, haben wir schon im Test der kleinen Schwester Dali Epicon 2 beschrieben.

Dalis Spezialitäten

Dalis Kalotten/Bändchen-Hybridhochtöner sind bereits aus den Serien Euphonia und Helicon bekannt. Für die Epicon-Serie entwickelten die Dänen diese einzigartige Kombination weiter. Das Hochfrequenz-Duo sitzt nun auf einer gemeinsamen, vom Gehäuse der Tieftöner entkoppelten Metallschallwand. Die dank eines außergewöhnlich flüssigen Magnetofluid-Kühlmittels sehr belastbare Kalotte besitzt eine niedrige Grundresonanz und kann daher recht tief angekoppelt werden. Das Bändchen übernimmt  bei 15 Kilohertz das Signal und überträgt Frequenzen bis in den Ultraschallbereich. Das ist perfekt für hochauflösende Aufnahmen mit 96 oder mehr Kilohertz Samplingrate.

Die Tester platzierten die Epicon im i-fidelity.net-Hörraum und verlegten die notwendigen Kabel. Als Quelle diente der aktuelle große Surround-Vorverstärker AV8801 von Marantz, der sich im Praxisalltag bewährt hat und dank seiner hochwertigen Wandler, der HDAM-Ausgangsmodule und der diskret verstärkten symmetrischen Ausgänge alle passenden Signale in highendiger Qualität liefern konnte. Nach sorgfältiger Kalibrierung des Setups mittels Audyssey XT32, dem Einmesssystem des Marantz, folgten die ersten Hörproben. Wie im Vorfeld von den Testern erwartet, war auch das Messsystem der Meinung, dass die fünf Hauptkanäle am besten ungefiltert laufen und der Subwoofer nur den LFE-Kanal erhält. Die Redakteure probierten verschiedene Varianten mit dem Bassmanagement aus, kehrten aber immer wieder zur ursprünglichen Variante zurück, denn die Epicons, selbst der Center und das Modell 6 im Surround, lieferten einen wunderbar weichen, tiefen und dennoch präzisen Bass, der sich mit dem Subwoofer-Einsatz nicht entscheidend verbessern ließ.

Handwerkliches Geschick als Voraussetzung

Enttäuschend wirkte aber zunächst die Hochtonwiedergabe. Diese hatten die Tester von Dali-Lautsprechern bedeutend weniger harsch in Erinnerung. Ursachenforschung war also angesagt. Kabel von HMS brachten eine erste Milderung des Problems, doch erst der Tausch der Endstufen von eher einfachen Modellen auf adäquate High-End-Komponenten verschiedener Hersteller hob die Kette auf das Niveau, das die Epicons wirklich zu leisten vermögen. Wer also an der falschen Stelle spart, dem entgeht doch einiges an objektiver Information und Musikalität seiner Aufnahmen. Hier zeigte sich der Vorteil einer wirklich highendigen Lautsprecherkonstruktion kurzfristig als Nachteil, offenbaren solche Boxen doch schonungslos auch die schwächeren Glieder in der vorangeschalteteten Kette. Dafür zeigen sie aber auch alles Positive genauso deutlich.

Und so demonstrierten die Dalis einmal mehr, welche Musikalität, Plastizität und Detailauflösung in vielen Aufnahmen steckt. So war es beispielsweise spannend zu entdecken, welche filigranen feindynamischen Details sich oberflächlich so banalen Aufnahmen wie »Get Lucky« oder »Give Life Back To Music« vom aktuellen Daft Punk-Album entlocken lassen. Dabei entpuppte sich die Disco-Funk-Produktion als super-penibel produzierte High-End-Aufnahme, wenn man sie als hochauflösende Datei vom Server streamt. Das groovte so ungemein, dass man unwillkürlich im Takt mitwippte. Schalteten die Tester bei dieser und anderen Aufnahmen von Stereo auf Dolby ProLogicII Music Modus um, vertiefte sich dieser Eindruck noch und das Dali-Set spielte dank identischer Charakteristik und penibler Justage auf den Hörplatz auch das wie aus einem Guss, ohne dass das Gefühl eines »Effekts« aufkam. Es klang, als sei die Aufnahme schlicht in Surround gemastert worden. Das galt natürlich erst recht für gut gemachte echte Surround-Aufnahmen wie beispielsweise »Always You« mit der Gastsängerin Anggun von Schillers »Atemlos Live«-Blu-ray Disc, die durchaus Gänsehaut auslöste. Insbesondere die Epicon 8 imponierte dabei mit ihrem erstaunlich tiefen und stabilen Bass, der selbst bei Konzertpegeln noch wie in Stein gemeißelt zu Gehör kam.

Viele Subwoofer scheitern an diesem Filmsoundtrack, da dessen tieffrequente Anteile überdurchschnittlich hoch sind.

Dieses Erlebnis animierte die Tester, deren Grenzen auszuloten. Dafür bot sich »Tron Legacy« an, dessen Soundtrack schon so manchen Subwoofer bereits bei geringeren Lautstärken in Schwierigkeiten brachte, weil er extrem tief, laut und stark komprimiert aufgenommen ist. Zwar bekamen nun die zwei SUB P-10 DSS mit dem LFE das Dickste ab, aber auch die Hauptlautsprecher hatten bis in den Frequenzkeller hinab tüchtig etwas zu tun. Die Dalis ließen sich davon aber nicht einmal im Ansatz erschüttern. Es war absolut verblüffend, wie unkomprimiert und sauber die Lautsprecher bei diesem Extrembeispiel und selbst bei Pegeln an der Grenze zur Gesundheitsschädigung noch klangen. Auch das Subwoofer-Pärchen schlug sich sportlich – vermutlich hätte ein Sub auch gereicht. Die Tiefton-Nachbrenner hatten zwar nach Trons Motorradrennen garantiert keinen Staub mehr auf den Membranen, aber sie sorgten für ordentlich flatternde Hosenbeine, ohne dabei selbst ins Schwitzen zu kommen.

Stabile Qualitäten

Was die Tester auch auflegten oder vom Server spielten – das Dali-Surround-Set lieferte stets eine wunderbare Kombination aus Grob- und Feindynamik, und das unabhängig von der Wiedergabelautstärke. Es begeisterte vor allem am oberen und unteren Ende des Frequenzspektrums mit einer Balance aus Präzision und Samtigkeit, die schwer nachzuahmen ist. Auch behielten die Epicons stets die Übersicht, wenn es beispielsweise im Film heiß herging. Sie verloren trotz vordergründiger Effekte bei großer Lautstärke nie die Kontrolle und spielten im Hintergrund glasklar den musikalischen Soundtrack weiter, wo andere, ebenfalls als hochwertig einzustufende Lautsprecher schonmal Übersicht und Feingefühl verlieren. Was für ein Mehrkanal-Set!

Hersteller:   Dali, Dänemark
Vertrieb:   Dali Deutschland GmbH, Ulm
Modell:   Epicon 8
Kategorie:   Standlausprecher

Konstruktion:   Dreieinhalb-Wege, Bassreflex

Bestückung:   2 x 20-cm-SMC-Tief-Mitteltonchassis  , 1 x 16,5-cm-SMC-Tief-Mitteltonchassis, 1 x 29-mm-Kalotte, 1 x Bändchenhochtöner

Übergangsfrequenzen:   550 Hz, 3.100 Hz, 15.000 Hz

Anschluss:   Vergoldetes Bi-Wiring-Terminal

Lieferumfang:   Epicon 8, Bedienungsanleitung, Spikes, Bodenplatte, Handschuhe

Ausführungen:   Hochglanz Schwarz, Hochglanz Walnuss, Hochglanz rubinrotes Makassar

Abmessungen (B x H x T):    27 x 123 x 49 cm
Gewicht:   48 kg

Paarpreis:   14.398 Euro
Garantie:   5 Jahre



Hersteller:   Dali, Dänemark
Vertrieb:   Dali Deutschland GmbH, Ulm
Modell:   Epicon 6
Kategorie:   Standlautsprecher

Konstruktion:
   Zweieinhalb-Wege, Bassreflex
Bestückung:   2 x 16,5-cm-SMC-Tieftonchassis, 1 x 29-mm-Kalotte, 1 x Bändchenhochtöner

Übergangsfrequenzen:   700 Hz, 2.550 Hz, 15.000 Hz

Anschluss:   Vergoldetes Bi-Wiring-Terminal

Lieferumfang:   Epicon 6, Bedienungsanleitung, Spikes, Bodenplatte, Handschuhe

Ausführungen:   Hochglanz Schwarz, Hochglanz Walnuss, Hochglanz rubinrotes Makassar

Abmessungen (B x H x T):   24 x 103 x 44,5 cm
Gewicht:   30 kg

Paarpreis:   9.198 Euro
Garantie:   5 Jahre



Hersteller:
   Dali, Dänemark
Vertrieb:   Dali Deutschland GmbH, Ulm
Modell:   Epicon Vokal
Kategorie:   Centerlautsprecher

Konstruktion:   Zweieinhalb-Wege, Bassreflex
Bestückung:   2 x 16,5-cm-SMC-Tieftonchassis, 1 x 29-mm-Kalotte, 1 x Bändchenhochtöner

Übergangsfrequenzen:   2.750 Hz, 15.000 Hz

Anschluss:   Vergoldetes Bi-Wiring-Terminal

Lieferumfang:   Epicon Vokal, Bedienungsanleitung, Spikes, Bodenplatte, Handschuhe

Ausführungen:
   Hochglanz Schwarz, Hochglanz Walnuss, Hochglanz rubinrotes Makassar

Abmessungen (B x H x T):   82 x 25 x 38 cm
Gewicht:   19 kg

Paarpreis:   4.199 Euro
Garantie:   5 Jahre



Hersteller:   Dali, Dänemark
Vertrieb:   Dali Deutschland GmbH, Ulm
Modell:   SUB P-10 DSS
Kategorie:   Aktiv-Subwoofer

Konstruktion:   Aktiv-Subwoofer, Bassreflex
Bestückung:   1 x 25-cm-Tieftonchassis aktiv,  2 x 25-cm-Tieftonchassis passiv

Verstärkerleistung:    300 Watt

Lieferumfang: 
  SUB P-10 DSS, Bedienungsanleitung, Spikes, Handschuhe

Ausführungen:   Hochglanz Schwarz, Hochglanz Weiss

Abmessungen (B x H x T):   34 x 37 x 34 cm
Gewicht:   20 kg

Paarpreis:
   2.399 Euro
Garantie:   2 Jahre

Dali GmbH
Berliner Ring 89
64625 Bensheim

Tel:   0 62 51 / 9 44 80 77
Fax:   0 62 51 / 9 44 80 75


Internet:   www.dali-deutschland.de

Facebook:   www.facebook.com/DaliLautsprecherDeutschland?fref=ts

Sicher, im ersten Moment erscheint das Surround-Set aus Dali Epicon-Modellen zu teuer und zu übertrieben. Aber insbesondere für den feingeistigen Musikliebhaber, der es sich leisten kann, stellt es die perfekte Lösung dar. Denn derart authentisch dichte Atmosphären wie bei einem Live-Konzert lassen sich normalerweise mit Schallwandlern nicht so einfach herstellen. Und an hochauflösenden Musikaufnahmen in Surround mangelt es auf DVD-Audio, SACD und Blu-ray ebenfalls nicht. Passende Elektronik und penible Aufstellung sowie Justage vorausgesetzt, begeistern Epicon 8 und Epicon 6 mit dem Center Vokal vor allem mit ihrer seidenweichen und dennoch feinst aufgelöster Hochtonwiedergabe und ihrem satten, tiefen und trotzdem trockenen Bass, der auch bei hohen Pegeln stabil ist. Die Subwoofer SUB P-10 DSS spielten solange trocken und beinahe unauffällig, bis sie von einer Aufnahme herausgefordert wurden und mit echten Erschütterungen antworteten. Wenn alle Parameter bei einem Epicon-Set stimmen, dann entsteht ein überragendes Referenz-Klangniveau, das deutlich über dem Anschaffungspreis liegt. Von weiteren Tests hochwertiger Mehrkanal-Lautsprechersysteme meldet sich der Autor fürs Erste ab, um den erwarteten Enttäuschungen zu entgehen.   Raphael Vogt

Dali Epicon 8
Paarpreis: 14.398 Euro
Garantie: 5 Jahre
 
Dali Epicon 6
Paarpreis: 9.198 Euro
Garantie: 5 Jahre
 
Dali Epicon Vokal
Preis: 4.199 Euro
Garantie: 5 Jahre
 
Dali SUB P-10 DSS
Preis: 2.399 Euro
Garantie: 2 Jahre

TEST

Lautsprecher:
Dali Epicon Surround
Autor:
Raphael Vogt
Datum:
27.08.2013
Hersteller:
Dali